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DORFCHARAKTER BEWAHREN, VERBAUUNG UND ZUZUG REGELN!

Leopoldsdorf ist ein schöner Ort – und das soll er auch bleiben! Damit Leopoldsdorf seinen Dorfcharakter behält und auch weiterhin seine Identität bewahren kann, muss ­weiterer Zuzug kontrolliert werden!

Massnahmen schon vor Jahren gesetzt

Bereits 2014 wurde ein Beschluss gefasst, der die Bebauung von Grundstücken im Siedlungsgebiet auf maximal 2 Wohneinheiten beschränkt. Dies beugt vor, dass Bauträger große Grundstücke kaufen, zerstückeln und mit dicht aneinander stehenden Häusern weiter verkaufen.

Leistbare Wohnungen am SCL-Platz als letztes Bauprojekt

Nach wie vor wird nach der schon lange geplanten Verlegung des Sportplatzes an den Ortsrand ein Wohnbauprojekt am alten SCL-Platz umgesetzt. Die neuen Wohnungen werden dringend benötigt! Vor allem junge Menschen, die in Leopoldsdorf aufgewachsen sind, sollen, wenn sie aus dem Elternhaus ausziehen wollen, die Möglichkeit bekommen, im Heimatort zu bleiben.

Von Gemeindeseite keine weiteren Umwidmungen geplant

Um danach weitere Baugebiete erschließen zu können, müsste die Gemeinde Flächen in Bauland umwidmen. Das ist weder geplant, noch erwünscht.

Bürgermeister Blasnek dazu: „Nachdem die neuen Wohnungen am alten Fußballplatz errichtet werden, ist Schluss! Leopoldsdorf wird keine weiteren Grünflächen zu Lasten einer Verbauung opfern. Wir sind ein Dorf und keine Stadt – und das soll auch so bleiben!“ An dieser Stelle sei jedoch angemerkt, dass die Marktgemeinde nur mit Flächenwidmung und Bauverordnung auf die Vorhaben von Bauträgern Einfluss nehmen kann. Auf bereits gewidmetem Bauland kann der Eigentümer jedoch neue Gebäude errichten, ohne dass die Gemeinde einwirken kann – aber man kann die Regelungen verschärfen und so eine Kontrolle des Zuzugs erreichen!

Zuzug regeln, Verordnungen verschärfen

Bereits vor einigen Jahren wurden Maßnahmen getroffen, um Geschäftemacherei mit Grundstücksteilungen zu erschweren. Das alte Konzept ist einfach erklärt: einen großen Grund kaufen, zerstückeln und lauter kleine Häuser dicht darauf verbauen und diese teuer verkaufen. Mit Regelungen in der Bauordnung, die Bebauungen nach der Grundstücksteilung nur nach gewissen Voraussetzungen erlauben, konnte hier ein Riegel vorgeschoben werden.

Das letzte große Bauvorhaben auf Gemeindegrund rückt in greifbare Nähe. Danach ist vorerst mal Schluss mit der Verbauung des Ortes!